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Keine Branche integriert so gut und viel wie die Zeitarbeit

Jeder vierte Geflüchtete findet über die Zeitarbeit in den Arbeitsmarkt

Ein bei Franz & Wach beschäftigter Flüchtling bei der Arbeit

Franz & Wach bietet Flüchtlingen über die Zeitarbeit ein gutes Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

Nach den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bietet die Zeitarbeit mehr Geflüchteten eine Job-Chance, als alle anderen Branchen in Deutschland. Allein aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) haben mehr als 17.900 geflüchtete Menschen eine Anstellung in der Zeitarbeit gefunden. Damit hat jeder vierte Flüchtling, dem es 2017 gelang, eine Arbeit aufzunehmen, das Sprungbrett Zeitarbeit genutzt. Die Branche ist damit die bedeutendste Einstiegsmöglichkeit für Geflüchtete in den deutschen Arbeitsmarkt.

Zugegeben: Es war auch keine Branche so gut auf die Integration von Flüchtlingen vorbereitet, wie die Zeitarbeitsbranche, die noch nie Berührungsängste gegenüber ausländischen Arbeitnehmern hatte. Seit vielen Jahren liegt der Ausländeranteil bei den Beschäftigten in der Personaldienstleistung wesentlich über dem Ausländeranteil in der Gesamtgruppe der Arbeitnehmer in Deutschland. Mittlerweile sind dies rund 30 Prozent der Zeitarbeitnehmer. 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist sicherlich, dass der Bildungs- und Qualifikationsgrad der zugewanderten Menschen aus unsicheren Herkunftsländern im Durchschnitt eher gering ist. Laut einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB; Quellenangabe siehe unten) verfügen 76 Prozent der Schutzsuchenden über gar keine Berufs- oder Hochschulausbildung. Im Bildungsvergleich erreichen 52 Prozent der Geflüchteten bestenfalls das Niveau der Sekundarstufe I (Realschulabschluss). Ein Viertel der Geflüchteten hat sogar nur eine Grundschule oder gar keine Schule besucht. Dies macht auch klar, dass es der Mehrheit der Geflüchteten schlicht am Qualifikationsniveau fehlt, um jenseits von Helfertätigkeiten eine Beschäftigung zu finden.

Nichtsdestotrotz stellen Geflüchtete eine wichtige Arbeitnehmergruppe dar. Während die Arbeitslosigkeit in Deutschland einen Rekord-Tiefstand erreicht, sind Geflüchtete für viele Unternehmer oftmals die letzte Hoffnung, um „das Band am Laufen zu halten“. Zeitarbeitsunternehmen wir Franz & Wach helfen dabei, geeignete Menschen zu finden und betreuen auch aktiv die Integrationsphase im Betrieb. Häufig geht es nämlich nicht nur darum, Arbeitsabläufe und Verhaltensregeln zu kommunizieren, sondern auch eine Hilfestellung bei Behördengängen zu geben oder bei Missverständnissen aufgrund kultureller Unterschiede vermittelnd einzuwirken. 

Haben Sie weitere Fragen zu dem Thema? Dann wenden Sie sich gerne an die nächstgelegene Franz & Wach-Filiale oder an unseren Pressesprecher.

 

Quellenhinweis: „IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016“ sowie Artikel „Die Integrationsdienstleister“ im Branchenmagazin „Personaldienstleister“, Ausgabe 01/18 des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP)