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SPD im Gespräch mit Franz & Wach

Dr. Jens Katzek (SPD) besucht Franz & Wach-Filiale in Leipzig

Dr. Jens Katzek (SPD) im Gespräch mit Dr. Ralf Eisenbeiß und Martin Seeber von Franz & Wach

Über den Bundesarbeitgeberverband Personaldienstleistung (BAP) bieten Zeitarbeitsunternehmen jährlich im Sommer Politikern einen Besuch an. Unter dem Titel „Praxistest Zeitarbeit“ besuchen Bundestagsmitglieder und –kandidaten einzelne Unternehmen und erhalten so einen Einblick in aktuelle Themen und Sorgen rund um die Zeitarbeit.

Am vergangenen Montag besuchten uns der Bundestagskandidat der SPD in Leipzig, Dr. Jens Katzek, in unserer dortigen Filiale. Pressesprecher Dr. Ralf Eisenbeiß und Area Manager Martin Seeber sprachen mit ihm über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und über Jobchancen für Menschen mit Vermittlungshindernissen.

Der Biochemiker Dr. Katzek kennt sich aus in der Wirtschaft. Nicht nur Labore, sondern auch Produktionshallen kennt er aus eigener Anschauung. Als Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer des Automotive Cluster Ostdeutschland ist er gut vernetzt in Wissenschaft und Automobil-Industrie. Er spricht regelmäßig mit Unternehmern und kennt daher die Bedürfnisse und Sorgen, sowohl der kleinen und mittelständischen Betriebe, als auch der großen Konzerne. Er weiß um die Bedeutung des Instrumentes Zeitarbeit für die exportabhängige, deutsche Wirtschaft.

Dr. Katzek und die Vertreter von Franz & Wach waren sich einig darüber, dass für viele Menschen die Zeitarbeit als Sprungbrett zu einer Anstellung im Kundenbetrieb wichtig ist. Das gilt insbesondere für Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, wie zum Beispiel Ältere, Migranten oder Ungelernte.  Wenn Zeitarbeitnehmer aber einen unbefristeten Vertrag besitzen und das Gleiche verdienen wie Stamm-Beschäftigte des Entleihbetriebes, dann ist eine Übernahme für sie manchmal gar nicht mehr erstrebenswert. Beides kommt bei Franz & Wach häufiger vor, wie Martin Seeber versicherte. Deshalb will der Personaldienstleister auch nicht als Arbeitgeber zweiter Klasse gelten und tut alles dafür, dass sich die Mitarbeiter bei ihm langfristig wohl fühlen. Die Grundidee sei dabei, dass „wir den Menschen eine Perspektive bieten durch eine Beschäftigung, die sie dauerhaft begeistert und in der sie sich entwickeln können“ so Dr. Ralf Eisenbeiß.

 Zwei Stunden lang wurden Erfahrungen ausgetauscht und Sachverhalte diskutiert. Am Schluss bestätigten alle Beteiligten, dass ein solch persönlicher Austausch zwischen Politik und Unternehmen sehr hilfreich für das gegenseitige Verständnis ist. Dr. Katzek dankte den Personaldienstleistern für die vielfältigen Einblicke und das offene Gespräch.