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Kurzarbeit bei Franz & Wach

Viele Unternehmen fahren vorübergehend die Produktion herunter. Wir sichern Arbeitsplätze durch Kurzarbeit.

 

Die Corona-Krise hat nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch die deutsche Wirtschaft im Würgegriff. Mit ganz wenigen Ausnahmen spüren alle Branchen die negativen Auswirkungen durch Umsatzeinbrüche und Auftragsrückgänge. Die Bundesregierung spricht von der größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg und hat ein Rettungspaket in ungekannter Größe geschnürt, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern.

Natürlich spüren auch wir die Einschnitte mit aller Macht. Die Zeitarbeitsbranche gilt als Frühindikator der Wirtschaft. Deshalb war es auch diesmal so, dass die Unternehmen sehr schnell reagiert und Einsätze abgebrochen haben. Insbesondere in der Automobilbranche und im Textilhandel, aber auch im nicht lebensmittelbezogenen Einzelhandel kam es binnen weniger Tage deutschlandweit zu Einsatzunterbrechungen und Abmeldungen. Dies trifft uns schwer, da von heute auf morgen ein Großteil des Umsatzes wegbricht - bei zunächst gleichbleibenden Kosten.

Dennoch wird Franz & Wach versuchen, möglichst alle Arbeitsplätze zu retten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über die Krise hinweg zu beschäftigen. Dazu greifen wir auf die Möglichkeit der Kurzarbeit zurück, die glücklicherweise gerade vom Gesetzgeber für die Zeitarbeit neu geregelt wurde. Bereits im März werden mehrere hundert Beschäftigte von Franz & Wach in Kurzarbeit gehen. Dies erfolgt regional und vor allem einsatzbezogen in unterschiedlichem Ausmaß. Einige Mitarbeiter müssen komplett zuhause bleiben ("Kurzarbeit Null"), bei anderen wird die Zahl der Arbeitstage lediglich reduziert. 

Auch als Zeichen der Solidarität mit den Zeitarbeitnehmern beteiligt sich auch das interne Personal bundesweit an der Maßnahme und geht in Kurzarbeit. Das Ausmaß der internen Kurzarbeit passt sich an die regionalen Verhältnisse an. Wo besonders viele Zeitarbeitnehmer betroffen sind, geht auch das interne Personal stärker in Kurzarbeit.

Glücklicherweise gibt es auch Kundenbetriebe, in denen die Arbeit gerade in der Corona-Krise nicht ausgeht. Viele gehören der sogenannten "kritischen Infrastruktur" an, also den Wirtschaftssektoren, die gerade jetzt sehr wichtig sind, um das wirtschaftliche System und die Gesellschaft zu stützen. Dort existiert nach wie vor ein großer Bedarf an Arbeitskräften und vielerorts wird auch weiter Personal gesucht und eingestellt

Franz & Wach arbeitet in diesen Fällen nicht nur mit den bewährten Recruiting-Kanälen, sondern auch mit den neu geschaffenen Arbeitsplatzvermittlungsinstrumenten. Jetzt gilt es, die vorhandenen Arbeitskräfte dorthin zu bringen, wo sie besonders dringend benötigt werden. Deshalb ist die Jobbörse bei Franz & Wach nach wie vor gut gefüllt. Außerdem dürfen - und müssen - wir auch heute bereits an die Zeit nach Corona denken. In diesem Sinne werden heute schon Bewerbungsgespräche geführt und Arbeitsverträge für die Zukunft geschlossen. Alle Niederlassungen von Franz & Wach sind technisch so ausgestattet, dass Bewerbungsgespräche nicht nur telefonisch, sondern auch per Video-Call stattfinden können. Diese Möglichkeiten werden zunehmend angenommen von den Bewerbern und Bewerberinnen.

Man sieht: Auch in der Krise gibt es einiges zu tun. Nicht für jeden, aber dafür für manche umso mehr. Wir versuchen, die Arbeit zum Wohle aller möglichst gut zu verteilen. Klar, klug und kompetent.

 

Hier finden Sie das Merkblatt Kurzarbeit der Bundesagentur für Arbeit